Ihr Spezialist für Reitplatzbau
Unser Sand wird eingesetzt im einfachen Hausgebrauch über die Nutzung als Mauer- und Putzsand bis hin zu Spezialanwendungen im Sport-, Golf- und insbesondere Reitplatzbau.
Unser Sand wird eingesetzt im einfachen Hausgebrauch über die Nutzung als Mauer- und Putzsand bis hin zu Spezialanwendungen im Sport-, Golf- und insbesondere Reitplatzbau.
Tel.: 05257/9355-0
Email: info@schlotmann.com
Web: www.schlotmann.com
Schlotmann-Gruppe seit 50 Jahren in Hövelhof ansässig - mehrere
Unternehmenssparten
Von Heinz-Peter Manuel
(Text und Foto)
Hövelhof (WV). Reitanlagen, Beachvolleyball, Straßenbau: Die Hövelhofer
Schlotmann-Gruppe hat ihren geschäftlichen Erfolg auf Sand gegründet. Dass
darauf eine profitable Firma existieren kann, erfuhren gestern Bürgermeister
Michael Berens und Kämmerer Klaus-Dieter Borgmeier bei ihrem monatlichen
Unternehmensbesuch.
Fast auf den Tag genau 50 Jahre sind vergangen, seit der aus Warstein
stammende Müllermeister Heinz Schlotmann und seine Ehefrau Ingeborg am 10.
Juli 1958 ihr Fuhrunternehmen an der Hövelhofer Nordstraße ansiedelten. Das
hatte geografische Gründe: Denn damals durften Güter nur in einem Umkreis
von 50 Kilometern rund um den Unternehmenssitz transportiert werden - und
Hövelhof lag im Zentrum eines Kreises, dessen Radius auf der einen Seite
genau bis zur Weser reichte. So konnte Schlotmann den Sand, den er dort
kaufte, bis zu 100 Kilometer weit gen Westen transportieren. Er hatte einen
Laster.
Heute leitet sein Sohn Mathias Schlotmann (47) als Geschäftsführer das
Familienunternehmen, im kaufmännischen Bereich unterstützt von seiner
Schwester Nicole Molinski. Eine 1991 gegründete Niederlassung in Leipzig
wird vom ältesten Schlotmann-Sohn Leopold (51) geführt. Im vergangenen Jahr
hat das Unternehmen das neu errichtete Bürogebäude auf dem Betriebshof an
der Staumühler Straße bezogen und einen Umsatz von fünf Millionen Euro
erwirtschaftet.
Zum Kerngeschäft der Schlotmann GmbH, die insgesamt 30 Mitarbeiter
beschäftigt, hat sich in den vergangenen 20 Jahren der Tief-, Kanal- und
Straßenbau entwickelt. Dazu gehören großvolumige Erdbewegungen,
Bodenverbesserung und Behandlung/Entsorgung kontaminierter Böden. Im Bereich
Straßenbau für Industrie, Gewerbe und private Kunden hat das Unternehmen in
diesem Jahr einen 250 000 Euro teuren Straßenfertiger gekauft.
Ein wichtiges Standbein ist die Transportsparte geblieben. Mit einem
eigenen, acht Lastwagen umfassenden Fuhrpark, befördert Schlotmann
hauptsächlich Baustoffe, Bauschutt, Geräte und Container.
Dazu fördert das Unternehmen jährlich rund 100 000 Tonnen feinsten
Sennesand, derzeit aus einem See beim Salvatorkolleg. Er erfüllt höchste
Qualitätsansprüche in puncto Reinheit und Festigkeit. Begonnen hat das
Geschäft mit Förderung aus dem im Volksmund »Schlotmann-Teich« genannten
See. Es gibt Pläne, die Abgrabungen dort wieder aufzunehmen. Der See könnte
anschließend - wie schon einmal geschehen - als Freizeitanlage genutzt
werden, zum Beispiel durch Gäste der nahe gelegenen Pension Göke.
In Pferdesport-Fachkreisen hat sich Matthias Schlotmann zum international
gefragten Spezialisten für den Reitplatzbau entwickelt. Seine Anlagen - vom
einfachen Sandplatz über Hallenböden für verschiedenste Ansprüche bis hin
zum Rasenplatz - sind begehrt. So hat er den Turnierplatz am Paderborner
Schützenplatz gebaut. Aktuelles Projekt ist eine Reitanlage in der
bulgarischen Hauptstadt Sofia. Auf insgesamt 6000 Quadratmetern Rasenplatz,
7000 Quadratmetern Sandplatz und 2000 Quadratmeter Hallenboden sollen hoch
dotierte Turniere auf internationalem Standard stattfinden. Zudem baut
Schlotmann Spielfelder mit Kunstrasen, Fußballfelder, Weitsprunggruben und
Kugelstoßanlagen.
Komplettiert wird das Angebot der Unternehmensgruppe durch den Bereich
Abbruch/Recycling. Jährlich werden rund 2000 Tonnen Baumischabfall zusammen
mit reinem Bauschutt zu etwa 35 000 Tonnen Recyclingschotter verarbeitet.
Weil Schlotmann als zertifizierter Entsorgungs-Fachbetrieb außerdem
Grünabfälle, Papier, Pappe und Altmetall verwertet, ist er auch für
Privathaushalte zu einer beliebten Anlaufstelle geworden.
Artikel vom 16.07.2008